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Goldhofer-Pritsche verleiht Flügel

Spedition transportiert riesige Rotorblätter quer durch Dänemark

Die erste Tour des neuen Sattelpritschenaufliegers SPZ-P 3 AAA mit Flügeln des weltgrößten Windenergieanlagen-Herstellers Vestas Wind Systems A/S ist für die Goldhofer AG hervorragend verlaufen. Der dänische Schwertransport-Spezialist Torben Rafn & Co. AS beförderte die 55 Meter langen Rotorblätter von der Produktionsstätte im westdänischen Lem zum Hafen nach Århus, von wo aus die Flügel mit dem Ziel USA verschifft wurden. Die Drei-Achs-Sattelpritsche des führenden Anbieters für Schwertransport-Technologie aus Memmingen ist das erste System überhaupt, mit dem extrem lange Rotorblätter dergestalt transportiert werden können, dass auf die Röhre 13 Tonnen belastet werden. Somit entspricht dieses Konzept zu 100% den Transportanforderungen durch Vestas. Dies wurde kürzlich durch Gunnar K. Storgaard Pedersen (Specialist / Technology R&D / Transport, Installation & Service - Vestas Wind Systems) offiziell bestätigt und genehmigt. Trotz der Gesamtzuglänge von 65 m ist das System sehr flexibel, was auf der Tour quer durch Dänemark deutlich zu erkennen war.

„Bei dieser Tour hat sich einmal mehr gezeigt, wie variabel dieses Fahrzeug ist. Die große Manövriermöglichkeit verbunden mit einem Lenkeinschlag von 60° sowie die Pendelachsen mit ihrer konstanten Spurbreite und dem hohen Achsausgleich waren ein Garant dafür, dass diese Fahrt überhaupt möglich war“, sagte der dänische Goldhofer-Händler Jørn Bolding, der maßgeblich an der Entwicklung des Fahrzeugkonzeptes mitgewirkt hatte.
Fahrer Bjørn Rasmussen und der Fahrer des Begleitfahrzeugs, Jørgen Østergård, waren ebenfalls begeistert. „Der Transport verlief problemlos. Schon nach ein paar Kurven und Fahrten durch Kreisverkehre hatte ich ein richtig gutes Gefühl für das Manövrieren des Sattels, der aufgrund der drei Pendelachslinien sehr gut läuft”, so Rasmussen.

Die Pendelachsen mit einem Achsenausgleich von +/-300 mm verleihen dem Fahrzeug eine optimale Manövrierfähigkeit, lassen Unebenheiten sowohl im Hub wie auch in der Querpendelung ausgleichen. Für beste Querstabilität sorgt die konstante Spurbreite von 1800 mm. Ein weiterer Vorteil: das Fahrzeug kann unter Last verkürzt werden, um somit auch enge Passagen und Hindernisse zu bewältigen.

Die neue Sattelpritsche von Goldhofer hat ein Leergewicht von ca. 24 Tonnen, die Nutzlast beträgt – je nach Sattelzugmaschine und Ländervorschriften – zwischen 30 und 38 Tonnen. Dank der Fähigkeit, die Sattelpritsche SPZ-P 3AAA dreifach auf eine Gesamtlänge von 62 m zu teleskopieren, ist es möglich, extrem lange Flügel von Windenergieanlagen sogar in schwer erreichbares Gelände zu transportieren.

„Mit dem SPZ-P 3AAA ist uns wieder einmal ein großer Wurf gelungen. Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit aller Projektpartner so hervorragende geklappt hat. Dieser Einsatz hat sich voll gelohnt“, sagt Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Goldhofer AG.

Die Goldhofer AG (650 Mitarbeiter) ist einer der weltweit führenden Anbieter von Anhängern, Sattelaufliegern, Schwerlasttransportsystemen und Flugzeugschleppern. Bislang lieferte der Spezialist für schwere Lasten beispielsweise mehr als 33.000 Schwer- und Schwerstlast-Fahrzeuge in über 70 Länder der Erde. Mehrere tausend Kunden auf allen Kontinenten vertrauen auf Qualität und Service made by Goldhofer.

 
55 Meter lange Rotorblätter untewegs: Die neue, dreifach teleskopierbare Drei-Achs-Sattelpritsche SPZ-P 3 AAA von Goldhofer macht's möglich. Foto: Torben Rafn/Goldhofer
Die Drei-Achs-Sattelpritsche SPZ-P 3 AAA von Goldhofer bringt die Flügel sicher um die Ecke. Foto: Torben Rafn/Goldhofer